Wochenrückblick #49

Themen: Copa del Rey: Real Madrid ausgeschlossen ++ Lange Pause für Santi Cazorla ++ Neuer TV-Vertrag sorgt für höhere Einnahmen ++ Barça: Klares Bekenntnis von Luis Suárez ++ Gary Neville neuer Trainer beim FC Valencia

 

Copa del Rey: Real Madrid ausgeschlossen

Der erste Titel für Real Madrid ist für diese Saison schon futsch. Das Schiedsgericht des spanischen Fußball-Verbandes hat die Königlichen nach dem Viertrunden-Hinspiel beim FC Cadiz (3:1) von der Copa del Rey ausgeschlossen. Grund dafür ist der Einsatz des nicht spielberechtigten Denis Cheryshev, der Real in Cadiz in Führung brachte, anschließend aber wenig erfreuliche Nachrichten erhielt. Denn dass Cheryshev in der vergangenen Saison als Leihspieler im Trikot von Villarreal drei Gelbe Karten im Pokal gesehen hat, zog eine Sperre von einem Spiel nach sich, die der Mittelfeldspieler in Cadiz hätte absitzen müssen. Noch kann Real gegen das Urteil aber Einspruch einlegen.

 

Lange Pause für Santi Cazorla

Der FC Arsenal muss monatelang auf Santi Cazorla verzichten. Der 30-Jährige laboriert an einer bislang nicht näher bekannten Knie-Verletzung, wegen der Trainer Arsene Wenger nach eigener Aussage mit einer Pause bis März rechnet. Die Teilnahme an der EM 2016 ist für den spanischen Nationalspieler damit aber nach jetzigem Stand nicht in Gefahr. Unabhängig von der Personalie Santi Cazorla will Arsenal im Winter nachbessern und soll unter anderem Grzegorz Krychowiak vom FC Sevilla auf der Wunschliste haben.

 

Neuer TV-Vertrag sorgt für höhere Einnahmen

An die Rekordzahlen der englischen Premier League reicht die Primera División zwar auch weiterhin nicht heran, doch der Abschluss eines neuen TV-Vertrages spült den 20 Erstligisten Spaniens künftig mehr Geld in die Kassen. Für die kommenden drei Jahren kassiert die Liga insgesamt 2,65 Milliarden Euro.

 

Barça: Klares Bekenntnis von Luis Suárez

Der FC Barcelona muss sich keine Sorgen bezüglich eines bevorstehenden Abschiedes von Luis Suárez machen. Der uruguayische Nationalspieler bekannte sich in den vergangenen Tagen klar zu Barça: “Ich würde diesen Verein nicht für das dreifache Geld verlassen. Es hat lange gedauert, bis ich bei diesem Klub spielen durfte – davon habe ich schon als Kind geträumt.“ Angesichts eines bis 2019 laufenden Vertrages würde indes wohl ohnehin kaum ein Interessent die Ablöse für den Torjäger stemmen können.

 

Gary Neville neuer Trainer beim FC Valencia

Am Samstag beim 1:1 gegen den FC Barcelona saß noch Interimscoach Salvador Gonzalez auf der Bank des FC Valencia, doch mit Gary Neville weilte der neue Trainer und Nachfolger des entlassenen Nuno Espirito Santo bereits unter den Zuschauern auf der Tribüne. Am gestrigen Sonntag trat der frühere englische Nationalspieler, dessen Bruder Phil Neville bereits Co-Trainer in Valencia war, dann auch offiziell seinen Dienst als neuer Chefcoach an. Erste Aufgabe Nevilles ist damit den Einzug ins Achtelfinale der Champions League zu schaffen, wofür am letzten Spieltag gegen Olympique Lyon auf jeden Fall gewonnen werden muss. Gleichzeitig darf aber dann KAA Gent nicht gegen Zenit St. Petersburg gewinnen.

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