EM-Quali: Spanien mit standesgemäßem 0:4-Erfolg in Luxemburg

Drei Tage nach der enttäuschenden 1:2-Niederlage in der Slowakei hat Spanien am dritten Spieltag der Qualifikation für die EM 2016 in Frankreich den zweiten Sieg eingefahren. In Luxemburg landete der Titelverteidiger einen ungefährdeten 4:0-Erfolg.

Für den größten Aufreger des Tages sorgte Trainer Vicente Del Bosque schon vor dem Anpfiff mit der Entscheidung, anstatt des zuletzt fehlerhaften Iker Casillas mit David de Gea im Tor zu beginnen. Viel zu tun bekam der Schlussmann von Manchester United indes nicht.

Denn Spanien dominierte das Geschehen gegen den krassen Außenseiter nahezu nach Belieben, benötigte aber dennoch bis zur 27. Minute, ehe David Silva mit seinem sehenswerten Distanzschuss die Führung gelang. Kurz vor der Pause war es dann Paco Alcácer mit seinem dritten Tor im vierten Länderspiel, der mit dem 2:0 schon die Vorentscheidung besorgte.

Video: Luxemburg 0-4 Spanien (12.10.2014)

Diego Costa mit erstem Länderspieltor

Anders als im Falle Casillas hielt Coach Del Bosque an einem weiteren scharf kritisierten Akteur fest und wurde dafür belohnt. In der 69. Minute gelang Diego Costa endlich sein erstes Länderspieltor, auf das der für den FC Chelsea regelmäßig erfolgreiche Torjäger satte 515 Minuten hatte warten müssen. Für den Schlusspunkt zum 4:0 zeichnete schließlich in der 88. Minute Juan Bernat vom FC Bayern München verantwortlich, der sein 20-minütiges Länderspieldebüt als Joker gleich mit seinem ersten Treffer krönte.

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