Der Weg von Luis Aragonés kennt viel Erfolge

Im Alter von 75 Jahren starb am 1. Februar des Jahres der spanische Erfolgstrainer Luis Aragonés. Als Spieler trug er zehn  Jahre lang das Trikot von Atlético Madrid, seinen „Rojiblancos“. 123 Tore in 265 Spielen, drei Meistertitel und zwei Pokalerfolge stehen in seiner Bilanz bei diesem Klub. Aragonés ist heute noch der Toptorjäger des spanischen Spitzenklubs. Unvergessen bleibt das Europapokalfinale im Jahr 1974, das gegen den FC Bayern München erst im Wiederholungsspiel verloren wurde. Dafür holte sich seine Mannschaft im selben Jahr den Weltpokal, profitierte dabei vom Verzicht des FC Bayern. Fast nahtlos verlief anschließend sein Übergang in die Trainerlaufbahn. Natürlich war die erste Trainerstation Atlético Madrid. Im Jahr 1977 gewann Aragonés mit Atlético Madrid die spanische Meisterschaft. Als Klubtrainer zwischen 1974 und 2004 brachte er es auf 13 nationale Trainerstationen, allein viermal davon saß er bei Atlético Madrid auf der Bank. Je zweimal war er in dieser Zeit für Betis Sevilla und dem RCD Mallorca tätig.

Seinen größten Erfolg feierte Luis Aragonés aber zweifelsfrei mit der Nationalmannschaft, die er im Jahr 2004 übernahm, im Jahr 2006 nach der Weltmeisterschaft aus der Krise führte und im Jahr 2008 durch einen Sieg über Deutschland Spanien zum Europameistertitel verhalf. Er hat nicht nur Spanien zum ersten Titel nach 44 Jahren Durststrecke verholfen, Aragonés hat eine neue Ära mit der Nationalmannschaft eingeleitet, die Nachfolger Vicente del Bosque nahtlos weiterführen konnte. Aragonés großer Verdienst ist es, das Potential der Spieler aus Barcelona und Madrid zu bündeln. Technisch überragende Spieler hatte die spanische Nationalmannschaft schon immer, unter Aragonés kam eine verbesserte Defensive hinzu und auch das Zusammenspiel untereinander konnte er entscheidend verbessern. Er übernahm das berühmte Tiki-Taka-Kurzpasspiel vom FC Barcelona und brachte damit alle Gegner der Nationalmannschaft zur Verzweiflung. Seinen letzten Trainerposten hatte der Erfolgstrainer bei Fenerbahçe Istanbul. Im Dezember 2013 erklärte er seinen Rücktritt als Trainer.

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