„Tore-Poker” von Negredo lässt Valencia ohne Champions League

Die Valencia-Fans werden sich noch lange an Schiedsrichter Clos Gómez erinnern. Und auch an Álvaro Negredo. Denn beide trugen maßgeblich dazu bei, dass der FC Valencia in der kommenden Saison 2013/14 nicht an der Champions League Qualifikation teilnehmen wird. Dafür wird der FC Sevilla, sollte der TAS sich entsprechend entscheiden, in der nächsten Saison an der Europa League teilnehmen. Die Valencia-Anhänger warfen Schiedsrichter Goméz vor, zwei klare Elfmeter zu Gunsten des Teams von Valverde nicht gegeben zu haben. Negredo wiederum erzielte einen „Tore-Poker“, also vier Tore (in Anlehnung an das beliebte Spiel Poker, bei dem vier gleiche Karten Vierling bzw. Poker genannt werden).

Die 4-3 Niederlage kostete dem FC Valencia aufgrund der verpassten Champions League Qualifikation laut dem spanischen Sportblatt AS etwa 20 Millionen Euro. Ever Banega hatte die Gäste in der 12. Minute mit einem Traumtor in Führung gebracht, doch Negredo drehte kurz vor der Halbzeit den 0-1 Rückstand innerhalb von 3 Minuten. In der 40. traf er per Fallrückzieher, in der 43. verwandelte er einen Elfmeter.

Roberto Soldado glich nach der Halbzeit für Valencia aus (2-2) eher Negredo erneut kurz hintereinander zwei Tore erzielte (57‘ / 61‘). Soldado kurz vor Spielende (Minute 88) konnte auf 4-3 verkürzen. Nicht nur wird der FC Valencia in der kommenden Saison nicht in der europäischen Königsklasse vertreten sein, die Spieler des FC Valencia erfuhren zudem im Hotel und vor dem Spiel, dass Valverde in der kommenden Saison den Klub verlassen werde. Dazu kam, dass man sich vielleicht auch ein wenig auf das Glück verlassen hatte. Hätte Deportivo La Coruña nämlich gegen Real Sociedad gewonnen (das Spiel endete 0-1 für Sociedad), wäre der FC Valencia auch mit der 4-3 Niederlage auf dem vierten Tabellenplatz geblieben.

Video: FC Sevilla 4 – 3 FC Valencia

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