Real Madrid ist spezialisiert auf späte Tore

Was wäre Real Madrid in dieser Saison in der Liga ohne die späten Tore? Würde man nämlich alle Tore der Königlichen, die nach der 80. Minute erzielt wurden, nicht mitzählen, hätte das Team von Carlo Ancelotti in der Liga BBVA sieben Punkte weniger. Ronaldo und co. haben sich anscheinend darauf spezialisiert, Spiele in den letzten Minuten vor Spielende zu entscheiden.

In der Liga geschah dies bisher drei Mal. Gleich zu Beginn der Saison gegen Real Betis köpfte Isco in der 86. Minute zum Sieg ein. Gegen Elche war es ein polemischer Elfmeter, den Cristiano Ronaldo in der 96. Minute verwandelte – ein Tor, das den Königlichen drei Punkte brachte. Und dann waren da noch die beiden späten Tore gegen Levante (90. und 95. Minute), die aus einem 2-1 ein 2-3 zugunsten Reals machten.

Von den 27 Toren, die Real in dieser Saison in allen Wettbewerben erzielt hat, fielen acht (29,62%) in den letzten zehn Spielminuten. Neben den bereits angesprochenen Ligaspielen gegen Betis, Elche und Levante, die sieben Punkte Wert waren, gab es späte Tore auch in der Champions League gegen Galatasaray und gegen Kopenhagen. Gegen die Türken trafen Benzema in der 81. und Cristiano Ronaldo in der 90. Minute. Gegen die Dänen war es Di María, der in der ersten Minute der Nachspielzeit sein zweites Tor erzielte.

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