Ramón Calderón tritt als Real-Präsident zurück!!

UPDATE
Fr, 16.01.2009, 16:07 Uhr
Nun ist es amtlich. Ramón Calderón ist als Präsident von Real Madrid zurückgetreten. Um 18 wird er im Santiago Bernabéu im Rahmen einer Pressekonferenz seine Entscheidung offiziell verkünden.
Do, 15.01.2009 Wie sämtliche spanische Sportmedien heute verkünden, wird Ramón Calderón aller Voraussicht nach morgen (Freitag) als Präsident von Real Madrid zurücktreten. Seinen Platz wird der aktuelle Vizepräsident, Vicente Bolude, übernehmen. Der Rest der Vorstandsmitglieder bleibt. Die Präsidentschaftswahlen könnten auf Mai vorgezogen werden.

Wie Marca.es berichtet, zieht Ramón Calderón nun die Konsequenzen aus dem Debakel während der letzten Mitgliederversammlung im Dezember 2008. Dem Präsidenten werden gleich mehrere Dinge vorgeworfen. Sicherlich am schwerwiegendsten sind die Anschuldigungen, wonach Calderón die Abstimmung auf jener Versammlung manipuliert haben soll!

Die Wahl, die eigentlich nur stimmberechtigten Mitgliedern vorbehalten ist, soll durch mindestens zehn nicht stimmberechtigte Personen zu Gunsten Calderóns verfälscht worden sein. Darunter befänden sich laut Marca auch Nicht-Mitglieder und sogar ein Mitglied von Erzrivalen Atlético de Madrid. Zwar hatte Calderón sämtliche Vorwürfe stets abgestritten und gestern im Rahmen eine Pressekonferenz sogar zwei Verantwortliche entlassen, doch will Marca sogar herausgefunden haben, dass sich unter den zehn besagten Personen auch Bekannte und Verwandte von Calderón befunden haben.

Nun haben die übrigen Vorstandsmitglieder wohl vom Theater die Nase gestrichen voll, denn sie waren es, die den Rücktritt ihres Präsidenten gefordert haben sollen. Eben die, die sich gestern bei der Pressekonferenz demonstrativ hinter Ramón Caderón gestellt hatten, um zu symbolisieren, dass sie ihm den Rücken stärken. Für den Noch-Präsidenten, wie der Radiosender Onda Cero meldete, sei der Druck schließlich zu groß geworden. Es werde erwartet, dass er morgen offiziell seinen Rücktritt erkläre. Ersetzt werden solle er vom bisherigen Vizepräsidenten, Vicente Bolude.

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