Primera División im Wechselfieber

Nachdem in der spanischen Primera División am Wochenende die letzten Entscheidungen gefallen sind und die Saison 2012/2013 in trockenen Tüchern ist, hat inzwischen das jährliche Transferkarussell bereits kräftig seine Fahrt aufgenommen. Im Mittelpunkt stehen dabei am heutigen Montag vor allem die beiden führenden spanischen Fußballclubs FC Barcelona und Real Madrid.

Wie schon in der Meisterschaft der zurückliegenden Saison hat Barça dabei auch in Sachen Spielerwechsel die Nase vorn. Bekanntlich haben sich die Katalanen die Dienste des brasilianischen Nachwuchsstars Neymar gesichert. Der 21-jährige, der gestern noch beim 2:2 zwischen Brasilien und England im Eröffnungsspiel des legendären Maracana-Stadions im Einsatz war, wurde heute im Camp Nou (Barcelona) vorgestellt. Zu der Präsentation des Dribbelkünstlers vom Zuckerhut kamen gut 70.000 Fans des FC Barcelona.

Während der neue spanische Meister damit seinen Fans einen neuen Leckerbissen für die kommenden Saison bereits präsentieren kann, schaut das beim Erzrivalen Real Madrid ganz anders aus. Denn die Königlichen sind fernab von einer Präsentation eines Weltklassespielers und können auch – noch – keinen Vollzug in Sachen Nachfolger von José Mourinho vermelden. Dagegen verkündete Gonzalo Higuaín nach dem letzten Saisonspiel gegen Osasuna sogar, dass er Real Madrid nach sieben Jahren verlassen wird. Ein möglicher Ersatz für Higuaín könnte allerdings schon gefunden sein, wird doch Edinson Cavani vom SSC Neapel mit Real in Verbindung gebracht. Der Uruguayer verkündete nun, dass ein Wechsel zu Real Madrid ein Kindheitstraum sei, der in Erfüllung gehen würde.

Zudem gibt es auch Neuigkeiten in Sachen Gareth Bale. Der Waliser könnte nämlich zum teuersten Transfer aller Zeiten werden, sollten aktuelle Gerüchte der Wahrheit entsprechen. Demnach sollen die Königlichen satte 100 Millionen Euro für den Offensivspieler von Tottenham Hotspur bieten – sieben Millionen Euro mehr als noch für Cristiano Ronaldo vor vier Jahren. Bei Real Madrid deutet sich diesen Sommer also ein deutliches Wechselszenario an.

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