WM 2014: Findet Weltmeister Spanien gegen Chile in die Spur?

Nach dem in dieser Form nicht einmal ansatzweise zu erwartenden 1:5-Debakel zum Auftakt der WM 2014 gegen die Niederlande steht Spanien vor dem zweiten Auftritt am heutigen Mittwoch um 21:00 Uhr gegen Chile bereits unter enormem Druck. Schon ein Unentschieden gegen die Südamerikaner wäre für den amtierenden Welt- und Europameister womöglich zu wenig, um am letzten Vorrunden-Spieltag gegen Australien noch aus eigener Kraft ins Achtelfinale einziehen zu können.

Spielweise: Tiki-Taka nicht verhandelbar

Trainer Vicente Del Bosque, der von Verbandschef Ángel María Villar nach dem Debakel gegen die Niederlande demonstrativ Rückendeckung erhielt, hatte in den vergangenen Tagen alle Hände voll zu tun, um seine Spieler wieder aufzurichten. Den in der Presse immer lauter werdenden Forderungen nach einer Abkehr vom Tiki-Taka hin zu einer effektiveren Spielweise mit schnellem Umschaltspiel erteilte Del Bosque indes genau wie Regisseur Xavi eine klare Absage.

Koke für Xavi?

Nicht ausgeschlossen sind allerdings personelle Wechsel, wobei insbesondere dem seit Monaten für seine Verhältnisse schwachen und auch zum WM-Start weit unter seinen Möglichkeiten gebliebenen Xavi die Bank droht. Mit Koke oder Cesc Fàbregas stünden für das zentrale Mittelfeld durchaus Alternativen bereit. Auch auf anderen Positionen sind Veränderungen denkbar. So könnte Javi Martínez den formschwachen Gerard Piqué in der Innenverteidigung ersetzen und Juanfran wäre eine Option als Rechtsverteidiger anstelle von César Azpilicueta. Außerdem drängt der in den vergangenen beiden Jahren in der „Roja“ als verlässlicher Torschütze in Erscheinung getretene Pedro in die Startelf, in der Diego Costa noch immer nicht wirklich integriert wird. Fernando Torres oder Fàbregas als falsche Neun wären daher mögliche Alternativen im Sturm.

Unbequeme Chilenen

Von Chile trennte sich Spanien erst im September des letzten Jahres in einem Testspiel mit 2:2. Auch diesmal werden die als Geheimfavorit gehandelten Südamerikaner, die beim 3:1 gegen Australien allerdings nicht vollends überzeugen konnten, sicherlich ein unbequemer Gegner sein und dem Weltmeister mit aggressivem Forechecking begegnen. Offensiv ist Chile mit den in Spanien bestens bekannten Alexis Sánchez (FC Barcelona) und Eduardo Vargas (FC Valencia) stark besetzt. Umso wichtiger wäre es, dass sich Spanien defensiv beträchtlich steigern kann.

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