Im Achtelfinale wartet Ronaldo!

Spanien hat die beiden ersten Ziele dieser WM erreicht: das Team von Del Bosque hat sich zum einen für das Achtelfinale qualifiziert und hat dies zudem als Gruppenerster getan. Damit umgehen die Spanier ein Achtelfinal-Duell mit dem fünfmaligen Weltmeister Brasilien.

Stattdessen wartet im Achtelfinale Portugal und somit auch Cristiano Ronaldo auf die Spanier. Die Portugiesen hatten in ihrem letzten Gruppenspiel 0-0 gegen Brasilien gespielt und damit die Chance auf den Gruppensieg vertan. Somit kommt es nun zu einem südamerikanischen (Brasilien – Chile) und einem iberischen Duell (Spanien – Portugal). Letzteres findet am kommenden Dienstag um 20:30 Uhr in Kapstadt statt.

Spieler nicht in Topform

Vier Tage Pause hat das spanische Team jetzt, um sich von dem „Gruppenstress“ zu erholen und neue Kräfte zu sammeln. Diese Erholungspause hat das Team auch bitter nötig. Wer die drei Gruppenspiele des Europameisters gesehen hat, dem dürfte nicht entgangen sein, dass sich die wenigsten Spieler derzeit in Topform befinden. Besonders gegen Honduras wurde dies deutlich. Auch gestern gegen Chile machten einige Spieler alles andere als einen frischen Eindruck. Wichtige Leistungsträger wie Torres, Puyol oder Capdevila wirkten teilweise langsam und unkonzentriert. Kein Vergleich zu dem Team, das vor zwei Jahren den EM-Titel holte. An der Fitness wird Spanien auf jeden Fall arbeiten müssen, um die folgenden Runden zu überstehen.

Hohe Treffsicherheit gegen Chile

Zu den positiven Aspekten des Spiels gegen die Südamerikaner kann die zurückerlangte Treffsicherheit gezählt werden: im Gegensatz zu den beiden ersten Spielen gegen die Schweiz und Honduras, bei denen 49 Chancen notwendig gewesen waren, um zwei Tore zu erzielen (Quote von 4%), reichten gestern gerade einmal zwei Schüsse für die gleiche Torausbeute (Quote 100%).

Die beiden Torschützen, David Villa und Andrés Iniesta, waren, zusammen mit Mittelfeldspieler Busquets, die besten Spieler auf dem Platz. Villa traf in der 23. Minute aus 35 Metern und erzielte damit das dritte WM-Tor, während Iniesta das 2-0 in der 36. Minute machte.

Zwar verkürzte Millar kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit (47′) auf 2-1, doch vielmehr passiert nicht. Es schien so, als hätten sich beide Teams, angesichts des 0-0 im parallel laufenden Gruppenspiel zwischen der Schweiz und Honduras, darauf geeinigt, das Ergebnis zu halten, was ja das Weiterkommen beider sicherte.

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